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Einzigartiger Sicherheitsstandard

Sicherheit rund um den Chip: EMV

Mittels eines neuen Mikrochips sorgen die führenden Kartenorganisationen Visa und MasterCard für maximale Sicherheit im Zahlungsverkehr. Mit EMV (Europay, MasterCard, Visa) setzen diese einen einzigartigen, neuen und globalen Sicherheitsstandard.

Mehr Sicherheit
In den letzten Jahren haben Kartenfälschungen enorm zugenommen und der daraus resultierende Missbrauch ist gestiegen. Der Magnetstreifen ist relativ einfach zu kopieren. Der Chip auf der Karte hingegen ermöglicht es nun, die im Chip gespeicherten Daten gegen Verfälschung und gegen Kopieren zu schützen. Dazu werden im Chip die neusten Verschlüsselungstechnologien eingesetzt. Der Chip speichert nicht nur Daten, sondern berechnet bei jeder an einem EMV-fähigen Terminal getätigten Transaktion u.a. ein neues Kryptogramm und überprüft den Verfügungsrahmen, die Gültigkeit und Echtheit der Karte.

Sind die heutigen Terminals nur in der Lage, den Magnetstreifen auszulesen, so müssen sie für den neuen EMV-Sicherheitsstandard mehr können. Denn im Gegensatz zur heutigen Technologie verbleibt die Chipkarte so lange im Terminal, bis der Kaufvorgang bzw. die Transaktion abgeschlossen ist. Dazu muss je nach Terminaltyp Hard- und/oder Software ausgetauscht werden.

Neue Wege bei der Überprüfung des Karteninhabers
Der große Sicherheitsvorteil für alle Beteiligten: Durch die individuelle Programmierung des Chips und die Kommunikation zwischen Karte, Terminal und Karten ausgebender Bank während des gesamten Transaktionsvorganges werden neue Wege der Überprüfung des Karteninhabers geöffnet. Die Verifizierung des Karteninhabers erfolgt dabei alternativ über PIN-Eingabe oder per Unterschrift.

Durch die Integration des Mikrochips auf jeder Kreditkarte verfügt die ausgebende Bank über optimale Kontrollmechanismen zur Sicherheit jedes einzelnen Kunden. Da der Chip programmier- und steuerbar ist und darüber hinaus interaktiv mit dem Kartenterminal kommuniziert, ist illegales Kopieren oder betrügerischer Missbrauch so gut wie unmöglich. Beim leisesten Verdacht auf Manipulation oder bei einer Diebstahl- oder Verlustmeldung kann der Chip umgehend von der Bank deaktiviert und die Karte somit "stillgelegt" werden.

Dadurch werden Missbrauchsfälle minimiert und die Kosten für etwaige
Chargebacks oder Rückbelastungen reduziert.